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von Mausi » 12.04.2026, 15:39
Danke Nala, weiss nicht ob ich lachen oder heulen soll...
Ein Held erwacht im staub’gen Land,
mit Speer so leicht in fester Hand.
Die Jagd im Blut, der Geist so klar,
Neidan fließt – fast schon zu wahr.
Kein Zittern vor des Feindes Macht,
kein Kampf, der ihn ins Wanken bracht.
Was andere quält, ist hier nur Spiel,
ein Stich, ein Hauch – und schon am Ziel.
„Ist das ein Segen?“, fragst du leis,
„der Götter Gunst – oder ein Kreis,
der mich gefangen hält so sacht,
in einer Welt, die müde macht?“
Denn wo kein Ringen, wächst kein Mut,
kein Zweifel, der dir Wahrheit tut.
So schreitet sie, fast schon allein,
durch Siege, die zu einfach sein.
Vielleicht, oh Heldin, ist dies die List:
Dass du vergisst, wer du einst bist.
Und Langeweile, still und kalt,
wird schlimmer noch als jede Gewalt.
Die Freiheit ist ein Geschenk, das sich nicht jeder gerne machen lässt...