Bestiarium - Das Mythologische Monsterlexikon

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Moderatoren: FOE, Handballfreak

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Handballfreak
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Beitrag von Handballfreak » 21.12.2009, 12:21

Charon ~ Fährmann vom Styx

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Vorkommen im Spiel:
4 Akt (Hades)

Varianten im Spiel:
keine

Typen im Spiel:
Charon ~ Fährmann vom Styx: Charon ist der Zwischengegner auf der unfertigen Brücke über den Fluss Styx.

Beschreibung:
Hinab in den Hades ist der Held nahezu problemlos gekommen. Doch nun versperrt ein weiterer Diener des Herrn der Unterwelt euch den Weg. Ihr müsst ihn auf der löchrigen Brücke über den Styx besiegen, um euren Weg zu Hades fortzusetzen. Doch Vorsicht ist geboten. Wenn dies euer erster Besuch im vierten Akt ist und ihr Charon bereits für tot haltet, werdet ihr euren Augen nicht trauen. Denn nachdem ihr seine erste Form besiegt habt, verwandelt er sich in seine zweite, geflügelte Version. Und diese ist noch einmal stärker als seine erste Hülle. Charon kann nicht nur Gespenster beschwören, sondern hat auch den Fluss unter seiner Kontrolle. Gebt also Obacht, wo ihr euch hinstellt, wenn Charon „Fluss. Erhebe dich!“ zum besten gibt, denn sonst können euch die heraufbeschworenen Wasserfontänen schnell das Leben kosten. Allen Attacken kann man aber – wie bei großen Gegnern gewohnt – leicht ausweichen, indem man die Animationen des Bosses beobachtet. So sind die Fontänen und vereinzelte Wasserbomben keine große Gefahr, wenn man achtsam ist. Die größte Bedrohung ist ein Flugangriff mit Lähmung, den Charon nur in seiner zweiten Form ausführt. Wenn er also hoch in die Lüfte steigt, solltet ihr ein wenig auf Abstand gehen. Gegen seine Attacken solltet ihr vor allem euren Lebenskraftschaden-Widerstand erhöhen. Die Belohnung ist am Ende nicht nur eine mystische Kugel und die freie Passage über die Brücke, hinzu kommt noch, dass Charon nach dem Kampf sein Ruder fallen lässt, das ihr zur Erfüllung eines Nebenquestes benötigt.

Mythologischer Hintergrund:
Charon war in der griechischen Mythologie der düstere greise Fährmann, der die Toten für einen Obolus (Münze) über den Totenfluss Acheron (häufig werden auch die Flüsse Lethe oder Styx genannt) setzte, damit sie ins Reich des Totengottes Hades gelangen konnten. Er war der Sohn der Nyx (Nacht) und des Erebos.

Charon brachte die Toten über den Fluss Acheron zum Eingang des Hades. Auf die Fähre dieses unbestechlichen Fährmannes durfte nur, wer die Begräbnisriten empfangen hatte und dessen Überfahrt mit einer Geldmünze, dem so genannten "Charonspfennig" bezahlt worden war. Diese Münzen bekamen die Toten bei ihrem Begräbnis unter die Zunge gelegt. Die Lage der Münze im Mund stellte sicher, dass der Tote diese bei sich hatte. Jene Toten, die kein Begräbnis erhalten hatten und denen Charon deshalb den Zugang verwehrte, mussten hundert Jahre am Acheron warten und an seinem Ufer als Schatten umher irren.

Die Griechen dachten sich Charon als einen finsteren und grämlichen Alten, mit einem dunklen Schifferkittel bekleidet, wie er z. B. auf dem Gemälde des Polygnot in Delphi zu sehen war und vielfach auch auf attischen Gräbervasen abgebildet ist.
Quelle

FOE
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Beitrag von FOE » 21.12.2009, 12:25

Drachenleiche ~ Fürst der Untoten

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Vorkommen im Spiel:
3 Akt (Orient, ab dem epischen Schwierigkeitsgrad)

Varianten im Spiel:
Keine, die Drachenleiche ist einer der optionalen Boss-Gegner.

Beschreibung:
In der Nähe vom Dorf "Binxan" (Jadepalast), nach der Höhle "Quinba-Bambuswald", lauert diese gefährliche Bestie auf den Helden.
Wie alle Bossmonster wartet sie mit einigen Spezialangriffen auf, die dem Helden dem Tot bescheren können!
Da wäre einmal der "Flügelschlag", der einen kleinen Tornado auslöst, dann der "eisige Atem", der den Helden einfriert und dann noch eine unangenehme "Giftwolke", die sie Einen entgegen wirft.
Vorsicht müssen auch die Helden mit Pets walten lassen, die Drachenleiche verfügt auch über die Fähigkeit der "Gedankenkontrolle", so dass sich die Pets auch plötzlich gegen den Helden richten können.


Mythologischer Hintergrund:
In Ostasien haben Drachen eine positivere Bedeutung. In einigen östlichen Kulturen waren und sind Drachen mit den Bedeutungsräumen um die Grundkräfte der Natur, Religion und dem Kosmos verbunden. Hier gelten sie als übermenschlich weise und stehen für langes Leben. Sie sind Wesen, die Menschen beschützen und beschenken (siehe Long, der chinesische Drache oder Mang-gon, ein thailändischer Drache). Darunter sind auch Wasserdrachen, die mit Kräften des Wassers in Verbindung stehen. In China stehen Drachen zudem für Glück, männliche Potenz, und waren ein Zeichen des Kaisers. Jedoch sind gegen diese mehrheitlich positive Tendenz vereinzelt auch Drachentöter in China bekannt, die Drachen töten, weil sie für Unwetter oder ähnliches Übel sorgen.
Quelle
 
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Citara
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Beitrag von Citara » 21.12.2009, 13:00

Geist / Spuk

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Vorkommen im Spiel:
1. Akt (Griechenland), 4. Akt (Hades)

Varianten im Spiel:
keine

Typen im Spiel:
Ertrunkener Seemann: Einfacher Geist. Nahkämpfer der mit Schwert, Keule oder Axt angreift.
Alastor ~ Geißel von Acheron (Boss): Bossgegner im Zuge der Haupthandlung auf den man in den Tiefen der Katakomben von Athen trifft. Beschwört Seelenskelette und greift mit Lebenskraftschaden an


Beschreibung:
Geister sind rastlose Seelen verstorbener, die sich weigern den Weg ins Elysium anzutreten. Nur wenige dieser Untoten kreuzen den Weg des Helden und so zählen sie zu den Gegnern, die eigentlich nur eine Randnotiz im großen Monsterkompendium verdient hätten, zumal sie genau genommen auch zu den Verlorenen Seelen gezählt werden können. Allerdings ist zu erwähnen, dass ein Exemplar seinen Weg in die Riege der Hauptquest-Bossgegner gefunden hat und gerade in den Küstenbereichen vor und nach Megara immer wieder kleinere Gruppen Geister wie aus dem Nichts auftauchen. Unerfahrene Helden sollen also besser verdächtige Schiffswracks meiden, sonst kann es passieren, dass sie von den Seelen der verstorbenen Seefahrer heimgesucht werden. Im Rahmen der Quest Der Spießrutenlauf muss man sich am Strand von Rhodos mit einer relativ großen Gruppe Geistern herum ärgern.
Bei Kampf gegen Geister gilt, wie auch bei den anderen Untoten: Gift, Lebenskraftentzug und Blutungsschaden haben in der Regel keine Wirkung. Berücksichtigt man dies und lässt ein wenig Elementarschaden in seine Angriffe einfließen, findet schließlich auch der ruheloseste Geist seinen Weg ins Elysium.


Mythologischer Hintergrund:
Als Gespenst oder Geist bezeichnet der Volksglaube ein meist unkörperliches, häufig mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattetes, aber zugleich mit menschlichen Eigenschaften versehenes Wesen. Es gilt als Phänomen des Spuks oder ruft diesen hervor. Sein zeitweiliges Erscheinen fällt angeblich regelmäßig in die Geisterstunde um Mitternacht und vollzieht sich häufig in nebelhaft durchsichtiger, angedeutet menschlicher oder nicht menschlicher Gestalt oder in einer weißen, zuweilen an Bettlaken erinnernden Gewandung. Gespenster gibt es gleichförmig in der Vorstellungswelt verschiedener Kulturen. Im engeren Sinne des Wortes sind Gespenster nur die Totengeister.
Quelle

Sedriss
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Beitrag von Sedriss » 21.12.2009, 13:07

Kryptawächter

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Vorkommen im Spiel:
2. Akt (Ägypten)

Varianten im Spiel:
Kryptawächter, Grabwächter

Typen im Spiel:
Kryptawächter ~ Hund des Anubis: Ein mumifizierter Hund, der im Nahkampf angreift
Hesy-sa-neb-ef ~ Ahnenwächter (Boss): Dieser große und mächtige Grabwächter ist Teil der Quest Der vermisste Bruder
.

Beschreibung:
Die untoten, hundeähnlichen Kryptawächter trifft man häufig in Gräbern in und um Gizeh. Hunde gelten gemeinhin als der beste Freund des Menschen. Diese Kreaturen nehmen das wortwörtlich und beschützen ihre Herren auch noch lange nach ihrem eigenen Ableben. Generell droht von ihnen aber keine große Gefahr. Wie alle Untoten sind sie besonders anfällig für Feuer und gehören somit zu den kleineren Übeln in der Welt von Titan Quest. Das Kryptawächter aber auch gefährlich werden können, erfährt man im Rahmen der Nebenquest Der vermisste Bruder am eigenen Leib.
Kryptawächter droppen folgenden Monstertalisman: Wolfsklaue


Mythologischer Hintergrund:
Den verlässlichen und treuen Hund findet man teilweise noch heute auf Friedhöfen. Als steinerner Wächter hütet er dort über die Gräber der Toten. Hunde, Wölfe und Schakale wurden in der Mythologie oft als Seelenführer in das Land der Toten angesehen. Vermischt mit der Mythologie der Mumie entstanden so wahrscheinlich die mit Bandagen umwickelten Skeletthunde in Titan Quest.
Quelle, Quelle
Zuletzt geändert von Sedriss am 04.01.2010, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.

Sedriss
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Beitrag von Sedriss » 21.12.2009, 13:08

Mumie

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Vorkommen im Spiel:
2. Akt (Ägypten)

Varianten im Spiel:
Ausgetrockneter Toter/Pharao/Sandfürst, Einbalsamierter Toter/Pharao/Sandfürst

Typen im Spiel:
Mörder/Soldat: Eine einfache Mumie, die mit Axt, Schwert, oder Keule kämpft.
Wächter: Eine starke Mumie, die mit zwei Schwertern kämpft, den Erdzauber nutzt und nach ihrem Vernichtung als Skelett weiterkämpft
Bogenschütze: Ein Mumie, die aus der Entfernung mit dem Bogen angreift.
Adept/ Akolyt: Magisch begabte, schwebende Mumien, die mit Zauberstäben aus der Distanz angreifen.


Beschreibung:
Mumien sind typische Untote des 2. Akts. Man trifft sie fast überall in alten Gräbern und Katakomben. Sie sind weder besonders schnell, noch übermäßig gefährlich. Nur große gemischte Gruppen haben ein gewisses Gefahrenpotential. Besonders vor den Wächtern sollten sich unerfahrene Helden in Acht nehmen. Sie verursachen ordentlich Feuerschaden und nach ihrem ersten Ableben verwandeln sie sich in brennende Skelette. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, auf einen gewissen Feuerwiderstand zu achten, wenn man auf Mumien und besonders auf oben genannte Wächter trifft. Gegen normale Mumien scheinen auf Feuer basierende Angriffe besonders effektiv zu sein.

Mythologischer Hintergrund:
Als eine Mumie bezeichnet man die Überreste von tierischen oder menschlichen Körpern, die durch physikalische oder chemische Gegebenheiten vor natürlichen, gemeinhin unter dem Begriff Verwesung zusammengefassten, Prozessen des Zerfalls geschützt und in ihrer allgemeinen Form erhalten sind. Die Bezeichnung Mumie leitet sich vom persischen Wort mumia ab, was „Bitumen, Erdpech“ bedeutet. Im Alten Ägypten wurde der Begriff Mumia verwendet, da bei den altägyptischen Mumien zumeist die schwärzlich-harzigen Substanzen verwendet wurden, Bitumen fand erst in griechisch-römischer Zeit Anwendung.
Archäologisch ist die Definition von Mumie schwierig, da ursprünglich nur ägyptische Leichen als Mumien bezeichnet wurden. Für einige andere Einzelfunde (z. B. Paracas-Kultur oder aus der Thule-Kultur) hat sich der Begriff „Mumie“ etabliert. Der Begriff „Mumie“ ist für die archäologische Wissenschaft nicht verbindlich definiert. Meist wird der Begriff in Deutschland vermieden, da er zu sehr mit ägyptischen Funden in Verbindung gebracht wird.
Mumien finden als Untote in zahlreichen Horrorromanen Verwendung. Jane Webb Loudon löste mit ihrem Roman „The Mummy“ (Die Mumie) von 1827 eine ganze Reihe von Mumienromanen aus, die zur Vorlage von Verfilmungen wurden.
Quelle
Zuletzt geändert von Sedriss am 21.12.2009, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.

Handballfreak
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Beitrag von Handballfreak » 21.12.2009, 13:22

Schatten

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Vorkommen im Spiel:
2. Akt (Ägypten), 3. Akt (Orient)

Varianten im Spiel:
keine

Typen im Spiel:
Gefallener General: Ein normaler grünlicher Schatten, der im Nahkampf angreift.
Gefallener Magier: Ein normaler bläulicher (selten auch weißer) Schatten eines verstorbenen Magiers. Folglich zaubert er aus der Distanz.


Beschreibung:
Die Schatten finden sich überwiegend in den Höhlen und Tempeln in Ägypten und vereinzelt auch im Orient. Sie sind im Erdboden verborgen, bis sie bei Annäherung des Spielers aus ihrem Versteck kommen und ihn angreifen. Bei den Schatten gibt es keine besonders starken Untertypen oder Helden. Sie stellen auch für Anfänger keine große Bedrohung dar.
Schatten droppen folgenden Monster-Talisman: Spektralmaterie.


Mythologischer Hintergrund:
In der Vorstellung der Alten Ägypter war der Schutt, beziehungsweise der Schatten eines Menschen das Äquivalent zu dessen Geist und damit ein Teil seines Wesens. Nach dem Tod konnte sich dieser vorübergehend vom Körper lösen und frei umherwandeln.

In den Gräbern des Neuen Reiches ist zu sehen, wie der Schatten, begleitet vom Seelenvogel Ba das Grab verlässt. Im ägyptischen Totenbuch heißt es: „Ihr doch Dämonen, die ihr einsperrt Osiris im Kerker, mögt ihr vernichtet in die Finsternis stürzen! Mein Schatten sei euch nicht ausgeliefert! Meine Seele sei euch nicht gefangen gegeben! Ein Weg sei geöffnet für meinen Schatten, für meine Seele, auf dass am Tag des Gerichts im Jenseits sie die Götter, die Großen, in sein Schrein erschaue.“
Quelle
Zuletzt geändert von Handballfreak am 13.12.2011, 00:05, insgesamt 1-mal geändert.

Sedriss
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Beitrag von Sedriss » 21.12.2009, 13:27

Skelett

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Vorkommen im Spiel:
überall

Varianten im Spiel: (Auswahl)
Skelett, Goldener Toter, Schattenskelett, Sumpfskelett, etc.

Typen im Spiel: (allgemein)
Nahkämpfer: Egal ob Schwert, Keule, Axt oder Speer, die verschiedenen Nahkampftypen sind alle sehr schnell und zahlreich.
Fernkämpfer: Skelettbogenschützen sind aufgrund ihrer großen Gruppenstärken und des verursachten Durchschlagsschadens sehr gefährlich.
Zauberer: Skelettmagier gibt es in unterschiedlichen Elementarklassen. Sie beherrschen einfache Angriffszauber und verfügen teilweise über gefährliche Auren.


Beschreibung:
Die Knöchernen haben sich aus ihren Gräbern erhoben um die Lebenden zu geißeln. Ihre Zahl ist Legion und niemand ist vor ihnen sicher. In allen Teilen der Welt trifft man auf diese Untoten. Wenn man Katakomben, Höhlen oder Ruinen betritt, kann man fast sicher sein, dass einen hinter der nächsten Ecke eine knöcherne Totenfratze angrinst. So zahlreich wie ihre Anzahl ist auch ihre Varianten- und Typenvielfalt. Diese hier aufzuzählen würde genug Stoff für ein eigenes "Bestiarium Skelettarium" liefern. Daher beschränkt sich dieser Eintrag nur auf das Wesentliche.
Aufgrund dieser Vielfältigkeit schwankt auch der Schwierigkeitsgrad beim Kampf gegen Skelette. Große gemischte Gruppen sollten generell mit Vorsicht angegangen werden, da vor allem Skelettbogenschützen massiven Durchschlagsschaden verursachen. Besonders vom Pech verfolgte Helden haben vielleicht auch das "Glück" bei ihren Streifzügen auf Toxeus zu treffen. Dieser Skelettheld gilt zurecht als der schwerste Gegner im gesamten Spiel (siehe auch Stärkste Boss im Spiel ist nicht Typhon,wer ist es?).
Skelette sind meist anfällig für elementaren Schaden und Keulenwaffen, aber wie fast alle Untote immun gegen Vergiftung, Bluten und Lebenskraftschaden. Ein kluger Held ist sich dieser Tatsachen bewusst und rüstet sich entsprechend, wenn er gegen die Knöchernen ins Feld zieht.


Mythologischer Hintergrund:
Wandelnde Skelette gehören zur Kategorie der Untoten.
Das Skelett, auch Skelet (gr. skeletos „ausgetrockneter Körper“, „Mumie“), ist in der Biologie bzw. in der Anatomie ein Körperbestandteil, der die Stützstruktur des Organismus bildet. Prinzipiell gibt es zwei unterschiedliche Skelettarten: Das Exoskelett, das die stabile, äußere Hülle eines Organismus bildet, und das Endoskelett, das die Stützstruktur im Inneren des Körpers bildet.
In Literatur und Sagen werden wandelnde Skelette häufig von Schwarzmagiern oder Nekromanten beschworen. Sie gehören jedoch zu den relativ unpopulären Untoten. Als bekanntester Vertreter kann Gevatter Tod genannt werden. Der Sensenmann wird häufig als menschliches Skelett mit breitkrempigem Hut dargestellt. Manchmal trägt er einen nahezu alles bedeckenden Umhang bzw. eine Kutte mit Kapuze, die entweder einen skelettierten Körper verbergen soll, oder leer ist.
Quelle, Quelle, Quelle

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Beitrag von Handballfreak » 21.12.2009, 13:32

Typhon ~ Untoter Titan

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Vorkommen im Spiel:
4. Akt (Hades)

Varianten im Spiel:
Der lebendige Typhon ist der Endgegner des Basisspiels.

Typen im Spiel:
keine

Beschreibung:
Der Spieler mag glauben, er habe dieses monströse, vierarmige Wesen auf dem Olymp ein für allemal besiegt - doch weit gefehlt. Ihr erinnert euch doch noch, dass nach dem Kampf auf dem Olymp ein großer Knochenhaufen übrig blieb? Oder hat euch Zeus' Rede etwa abgelenkt? Nun, Hades ist es aufgefallen und er hat sich sogleich die Kräfte, die noch in den riesigen Knochen steckten, zu Nutze gemacht. Er erweckte den toten Typhon wieder zum Leben und dieser bewacht seitdem persönlich den Eingang zu Hades Palast. Selbst Odysseus schaffte es nicht, an ihm vorbei in den Palast zu kommen und beauftragt somit euch, dieser Kreatur endgültig den Gar auszumachen.

Doch auch wenn der Untote Typhon um einges an Kraft verloren hat im Vergleich zu seiner Lebenszeit, so ist er für ungeübte Helden doch eine Herausforderung. Er kann kleinere Knochenbälle verschießen, welche den Helden in einem Knochenkäfig einschließen, wenn er von ihnen getroffen wird. Sein blauer Atem frisst die Lebenskraft des Helden auf und wer von seinen Geschossen getroffen wird, hat Mühe nicht ebenso das Zeitliche zu segnen wie sein Kontrahent. Doch wie schon zu seiner Lebenszeit sind seine Angriffe durch weitschweifende Animation angekündigt, sodass man ihnen mit ein wenig Geschick leicht ausweichen kann. Ist Typhon zum zweiten Mal erfolgreich bezwungen, stehen euch die Tore zu Hades Palast offen und ihr könnt euch auf den letzten Abschnitt eurer Reise machen.


Mythologischer Hintergrund:
Der Untote Typhon ist eine Hommage an den Endgegner auf dem Olymp. Warum er als Skelett nachher im Hades sein Unwesen treibt, bleibt leider das Geheimnis der Spieleentwickler, denn ein mythologischer Hintergrund dazu findet sich nicht.

Typhon (auch Typhoeus, Typhón) ist als Sohn der Gaia und Tartaros eine Gestalt der griechischen Mythologie. Nach dem Kampf mit Zeus floh Typhon nach Sizilien und Zeus warf den Ätna auf Typhon. Seitdem ist Typhon unter dem Ätna gefangen. In seiner Wut ließ er den Ätna immer wieder erbeben sowie Feuer und Gestein spucken. Bevor Typhon besiegt wurde, zeugte er mit seiner Gemahlin Echidna mehrere Ungeheuer: den dreiköpfigen Kerberos, der als Höllenhund den Eingang zum Hades bewacht, den zweiköpfigen Orthos, die Sphinx, ein geflügelter Löwe mit dem Kopf einer Frau, die Chimäre und die Hydra, eine neunköpfige Schlange.
Quelle

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Beitrag von Handballfreak » 21.12.2009, 13:32

Verlorene Seele

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Vorkommen im Spiel:
4 Akt (Hades)

Varianten im Spiel:
verlorene Seele, tsakonischer Edelmann/Höfling

Typen im Spiel:
Krieger: Ein einfacher Nahkämpfer der meist mit Schwert und Schild angreift.
Bogenschütze: Ein Fernkämpfer ohne besonderes Talent – außer im Umgang mit dem Bogen
Magier: Diese zaubernden Fernschützen sind meist von Krieger und Bogenschützen umgeben.


Beschreibung:
Diese spektralen Zombies trifft man nur im Hades und meist in mittleren bis großen Gruppen an. Als verlorene Seelen durchstreifen sie die Unterwelt und erscheinen urplötzlich aus dem Boden, um den Spieler zu überraschen. Im Gegensatz zu ihren harmlosen wandernden Artgenossen, die man gelegentlich in Städten trifft, sind diese bläulich schimmernden Monster keineswegs auf ein Gespräch aus, sondern nur auf euren Körper. Wie fast alle Untote sind aber auch sie größtenteils langsam und vergleichsweise harmlos. Werden sie durch einen geschickten Schlag des Helden niedergestreckt, verflüchtigen sie sich in einer blauen Rauchwolke und waren nie wieder gesehen.
Verlorene Seelen droppen folgenden Monster-Talisman: Spektralmaterie


Mythologischer Hintergrund:
Freiseele ist ein Begriff aus der Ethnologie und der Religionswissenschaft. Er bezeichnet die in vielen Mythologien und Religionen verbreitete Vorstellung von einer Seele, die fähig ist, unabhängig vom Körper zu existieren, und daher dessen Tod überlebt. Wenn sie schon zu Lebzeiten des Menschen den Körper zeitweilig verlassen kann, ohne dass dies seinen Tod herbeiführt, spricht man von einer Exkursionsseele. Beim Tod trennt sich die Freiseele definitiv vom Körper und führt fortan als Totenseele ein eigenständiges Dasein, wobei sie sich entweder als Gespenst unter den Menschen aufhält oder in einem jenseitigen Totenreich weilt. Solche Vorstellungen existierten u.a. im Alten Ägypten und im antiken Griechenland; sie sind noch heute bei vielen indigenen Völkern sowie im Hinduismus und Jainismus verbreitet.

In der griechischen Unterwelt sitzen die Totenrichter Minos, Rhadamanthys und Aiakos über die Seelen zu Gericht. Die Meisten gehen in die von der Lethe (Strom des Vergessens) umflossenen elysischen Gefilde ein, wo sie als Schatten schmerzlos fortwesen oder auch in ewiger Glückseligkeit leben. Die Frevler aber werden in den Tartaros gestoßen, die tiefste Region, die von unheimlichen Gestalten bewohnt wird. Diejenigen, die Verfehlungen gegen die Götter begangen haben, sollen hier ewige Qualen erleiden. Der Bereich ist von einer ehernen Mauer und dem flammenden Fluss Pyriphlegeton umgeben und dient Zeus als Gefängnis für Missetäter und Gottesfrevler (z. B. Tantalos, Sisyphos).
Quelle, Quelle, weitere Lektüre

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Beitrag von Handballfreak » 21.12.2009, 14:39

Zombie

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Vorkommen im Spiel:
1. Akt (Griechenland), 2. Akt (Ägypten), 3. Akt (Orient & Olymp), 4 Akt (Hades)

Varianten im Spiel:
eiternde, verfaulte, aufständische, groteske

Typen im Spiel:
Soldat: Ein einfacher Zombie, der mit Axt, Schwert oder Keule im Nahkampf angreift.
Bogenschütze: Ein einfacher Zombie ohne besondere Fähigkeiten, der aus der Distanz mit dem Bogen angreift.
Fäulnisbringer: Ein großer Zombie, der mit seinem Stab und der Giftbombe aus der Ferne angreift.
Hauptmann: Dieser Zombie ist etwas größer als ein Soldat. Er kämpft für gewöhnlich mit zwei Waffen gleichzeitig und hinterlässt eine kleine Giftwolke.


Beschreibung:
Zombies sind mit die einfachsten Gegner im Spiel. Von Haus aus langsam und meistens nur auf Nahkampf eingestellt, sind sie auch für Anfänger kein großes Problem. Sie treten oft in mittelgroßen Gruppen von 5 bis 6 Monstern auf. Gelegentlich wird dieser Trupp von einem Hauptmann angeführt. Der ist zwar etwas stärker als seine normalen Soldaten, aber für erfahrene Helden genauso wenig eine Herausforderung. Einzig auf den Giftwiderstand sollte man im Kampf gegen Zombies achten, weil getötete Hauptmänner gern eine Giftwolke hinterlassen und die Fäulnisbringer das Schlachtfeld mit der Giftbombe schnell flächendeckend einnebeln. Zu finden sind Zombies meist in verlassenen Ruinen und Gruften. Im vierten Akt sind sie vergleichsweise selten, werden aber von den verlorenen Seelen gut ersetzt.

Mythologischer Hintergrund:
Als Zombie wird die Figur eines zum Leben erweckten Toten (Untoter) oder eines seiner Seele beraubten, willenlosen Wesens bezeichnet. Der Begriff leitet sich von dem Wort nzùmbe aus der zentralafrikanischen Sprache Kimbundu ab und bezeichnet dort ursprünglich einen Totengeist.

Bereits aus der Frühgeschichte der Menschheit gibt es Hinweise darauf, dass die Menschen glaubten und Angst davor hatten, dass die Toten zurückkehren könnten und möglicherweise den Lebenden Leid antun. Unter anderem wurden in den verschiedenen Kulturen Gräber vorgefunden, in denen die Leichen Verstorbener gefesselt waren. Allerdings ist teilweise unklar, ob dies eine Sonderbehandlung oder sogar Hinrichtung für Verbrecher war.

Noch bis ins 18. Jahrhundert herrschte auch in der mitteleuropäischen Bevölkerung große Angst vor dem Wiederkehren Verstorbener. So war es ein Bestandteil der Totenwache, einen vermeintlichen Verstorbenen zu erschlagen, wenn er sich von dem Totenbett erheben sollte. Dies kam durchaus vor, da die Methoden zur Feststellung des Todes noch unzuverlässig waren.
Quelle

Gesperrt